Ein durchgängiges Automatisierungs-Ökosystem für thermische Prozesse
Alle Prozesse. Alle Daten. Ein abgestimmtes System.
In der industriellen Wärmebehandlung steigen die Anforderungen:
Normgerechte Dokumentation, stabile Prozesse, Energieeffizienz und IT-Sicherheit müssen gleichzeitig sichergestellt werden – trotz steigender Kosten und begrenzten Personalressourcen.
Demig löst diese Komplexität nicht mit Einzellösungen, sondern mit einem integrierten Automatisierungs-Ökosystem, das Regler, Software und Daten zu einer durchgängigen Systemstruktur verbindet. Statt einzelner Lösungen arbeiten Anlagensteuerung, Prozessleitsystem, Sensorik, Dateninfrastruktur und Analysetools als Gesamtsystem nahtlos als Gesamtsystem zusammen.
So entstehen durchgängige Abläufe – von der Datenerfassung an der Anlage bis zur Auswertung im Managementsystem. Alle Komponenten greifen ineinander und bilden eine abgestimmte Gesamtlösung statt vieler einzelner Insellösungen.
Ihre Vorteile:
Ein System statt vieler Einzellösungen
In vielen Produktionsumgebungen existieren getrennte Systeme für Steuerung, Datenerfassung und Auswertung. Das führt zu doppelten Datenstrukturen, manuellen Übergaben und erhöhtem Abstimmungsaufwand.
Das Demig-Ökosystem verbindet diese Ebenen systematisch. Daten werden direkt an der Anlage erfasst, im Prozessleitsystem weiterverarbeitet und zentral bereitgestellt. Von dort aus können sie in übergeordnete Systeme übergeben werden.
Alle Komponenten greifen dabei auf eine gemeinsame Systemstruktur zu und sind aufeinander abgestimmt. Dadurch entsteht ein zusammenhängender Ablauf, in dem die einzelnen Systeme nicht nebeneinander stehen, sondern ineinandergreifen.
Hardware und Software als abgestimmtes System
Ein wesentlicher Bestandteil des Systems ist die enge Verzahnung von Hardware und Software.
Die Regler übernehmen die Steuerung der Anlagen und erfassen gleichzeitig die relevanten Prozessdaten. Diese Daten werden kontinuierlich an das Leitsystem übergeben und dort weiterverarbeitet.
Die zugrunde liegende Systemkonfiguration beschreibt die gesamte Anlage und bleibt über alle Ebenen hinweg konsistent. Sie wird sowohl im Regler als auch im Leitsystem gespeichert. Dadurch kann der Zustand der Anlage auch nach einem Ausfall schnell wiederhergestellt werden.
Steuerung, Datenerfassung und Systembeschreibung greifen ineinander und bilden eine gemeinsame Grundlage für den Betrieb.
Trotz der technischen Tiefe bleibt das System im Alltag nutzbar. Prozessabläufe können über strukturierte Oberflächen angepasst werden, ohne klassische SPS-Programmierung. Die symbolische Programmierung ermöglicht es, Abläufe direkt im System zu definieren und anzupassen. Dadurch können auch komplexe Prozesse ohne spezialisiertes IT- oder SPS-Know-how umgesetzt werden.
Prozessdaten und Dokumentation im laufenden Betrieb
Daten entstehen direkt im Prozess und werden kontinuierlich erfasst. Dazu gehören beispielsweise Temperaturverläufe, Chargeninformationen, Energieverbräuche und Bedienereingriffe.
Da alle Systeme auf einer gemeinsamen Plattform arbeiten, stehen diese Informationen nicht isoliert zur Verfügung, sondern im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Prozess. Sie können ohne manuellen Zusatzaufwand für Auswertungen, Nachweise oder Audits genutzt werden.
Die Dokumentation erfolgt automatisch während des laufenden Betriebs und steht jederzeit für Auswertungen, Qualitätsnachweise oder Audits zur Verfügung.
Bestehende Anlagen integrieren und erweitern
Die Demig-Systeme sind auf langfristigen Einsatz ausgelegt und wachsen mit Ihren Anforderungen. Durch die Abwärtskompatibilität lassen sich neue Komponenten problemlos in bestehende Anlagen integrieren. So können Sie Ihre Automatisierung Schritt für Schritt modernisieren, ohne bewährte Strukturen komplett ersetzen zu müssen.
Der modulare Aufbau ermöglicht es, Funktionen und Komponenten schrittweise zu ergänzen. Erweiterungen können bedarfsgerecht umgesetzt werden und fügen sich in die vorhandene Infrastruktur ein, ohne bestehende Abläufe zu unterbrechen.
Sowohl Hardware als auch Software lassen sich dabei flexibel anpassen, erweitern und weiterentwickeln.
